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#1 Abenteuer Island 2012 - von roadrunnerhardi von lilo 28.06.2012 19:57

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Roadrunnerhardi und seine Gitti werden nun für 2 Monate gut vorbereitet auf Tour gehen, um das "Abenteuer Island" zu wagen. Gerhard wird uns live von der Reise berichten, soweit es ihm technisch und vom Empfang her möglich ist. Darauf freue ich mich schon sehr und ich denke, es wird ein Highlight der nächsten Zeit sein, immer nachsehen zu können, wie es den Beiden geht und was sie erleben. Eine kleine Vorfreude haben wir ja schon von ihren Erzählungen bekommen.

Dieser Thread wird öffentlich einsehbar sein, damit auch Gäste von LILOs CamperfreundInnen und Gerhards Blog RIESETAGEBUCH von Brigitte und Gerhard live dabei sein können. Ich bedanke mich im Namen aller LeserInnen bei den Beiden für die Möglichkeit, bei ihrer Tour dabei sein zu dürfen und wünsche ihnen eine gute knitterfreie Reise mit schönen Erlebnissen. Am Dienstag, dem 3. Juli geht's los!

Wer Gerhard und Gitti noch persönlich eine gute Reise wünschen möchte, bitte H I E R klicken oder eine Privatmail an sie schicken!

#2 RE: Abenteuer Island - LIVE von Roadrunnerhardi von roadrunnerhardi 07.07.2012 14:10

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Hallo Campingfreunde!

Wie die Lilo schon geschrieben hat, sind wir seit dem 03.07.2012 wieder auf Tour. Um gleich die Eckdaten zu nennen, die Fahrt geht über 13 000 Kilometer, mit dem Ziel Island, der "Insel aus Feuer und Eis".
Die Überfahrt erfolgt von Hirthals (Nordspitze Dänemark) aus, wo wir mit dem einzigen Fährschiff, der "Norröna" in rund 1000 km Island erreichen werden.
Doch nicht nur Island ist schön, auch die Anfahrt hat einiges zu bieten.
Gleich einmal zur Ausrüstung: Wenn man vor hat, die "ausgefahrenen" Wege des Massentourismus zu verlassen, sollte man auf jeden Fall "zwei" Reserveräder mitnehmen.
Bei unseren letzten Islandreise hatten wir insgesamt fünf Reifen "verheizt", wobei man neue Reifen auf der Insel erst einmal bekommen muss.
Weiters sind auf den ausgedehnten Sandflächen "Sandbleche" von Vorteil, da man ein 4 t Fahrzeug nicht ohne weiteres aus einem Loch herausschieben kann.

So aber nun zur Fahrt: Die erste Etappe ging über 500 km, also von Linz nach Hammelburg. Eine mühsame Fahrt, weil man sich erst wieder an so lange Fahrten gewöhnen muss.
In Hammelburg gibt es einen Stellplatz der Gemeinde und die Übernachtung kostet € 4.--.
Im Preis enthalten ist die Benützung der Toilette. Chemieklos können entsorgt werden und seinen Wasservorrat kann man hier auch ergänzen. Eine Dusche gibt es nicht.

Koordinaten des Stellplatzes:
N 50.11394°
E 09.88770°



Auf unserem Rundgang haben wir natürlich die "Johannes Kirche" besichtigt, deren Flügelaltar echt sehenswert ist.







Auch das Zentrum von Hammelburg ist sehr schön, der Ort ist die älteste "Weinstadt" Frankens.







Am Hauptplatz haben wir auch noch den "Eissalon geplündert. In der Rente muss man das Leben genießen, wenn auch der Bauch immer größer wird.





Ja und die haben wir auch noch gesehen. Jungstörche beim Flugtraining.





Die nächste Etappe in den Norden endete nach 420 Kilometer in Soltau und zwar bei der dortigen Therme. Man darf hier zur "Wiederherstellung der Fahrtüchtigkeit" kostenlos eine Nacht auf dem Thermenparkplatz stehen bleiben. Der Eintritt in das Freibad kostet € 4.--. Die Toilette des Restaurants kann zu Geschäftszeiten benützt werden.
Es gibt kein Wasser bzw. die Chemietoilette kann nicht entsorgt werden.

Koordinaten:
N 59.99305°
E 09.84303°



Wenn man nach Island fährt, muss man sich auch mit den "Wikingern" beschäftigen. Wir haben das in Schleswig im dortigen Museum getan.
Schleswig liegt ja direkt an der dänischen Grenze und man kann hier ebenfalls problemlos auf dem Parkplatz des Haithabu-Museum übernachten.
Tagsüber kann man die Toilette auf dem Parkplatz benützen, in der Nacht werden die Toiletten abgesperrt.
Wasser gibt es keines, eine Entsorgung der Chemietoilette ist nicht möglich. Die Nacht war ruhig, wir waren die einzigen Campinggäste.

Koordinaten:
N 54.49893°
E 09.56820°



Das Wikinger-Museum HAITHABU gehört seit seiner Eröffnung im Jahre 1985 zu den bedeutensten archäologischen Museen Deutschlands.
Die Wikingerstadt Haithabu existierte in der Zeit von 800 bis um die Mitte des 11. Jahrhunderts und war damals die wichtigste Handelsmetropole Europas.
Ein Fernhandelszentrum zwischen den Welten. Geschützt wurde die Stadt durch einen kreisförmigen Erdwall, den man auch heute noch sehen kann.





Man hat hier ein Wikingerdorf authentisch nachgebaut. Im Sommer leben hier Menschen genauso wie die Wikinger vor tausend Jahren.
Die Nahrungsbeschaffung zur Wikingerzeit war langwierig und mühsam. Das Durchschnittsalter lag bei etwa 40 Jahren.





















Die Wikinger konnten schmieden, bearbeiteten Glas, waren Goldschmiede und hervorragende Schnitzer bzw. Bootsbauer.











Sie waren nicht nur Handelspartner, sondern auch "gefüchtete Krieger". Ab und zu bekamen sie aber auch eine auf die "Mütze".
Aufgefundene Schädel zeigen die Löcher bzw. die Knochenverformungen in der "Dachdecke". Ich glaube, in der Folge mussten die Frauen
das Denken übernehmen. Hat sich bis zum heutigen Tage bewährt.





Gestern sind wir in Dänemark eingereist. Zur Zeit stehen wir in der Nähe Ribe, direkt am Meer. Natürlich wieder alleine, den nur
so hat man eine ruhige Nacht. Es gibt kein Wasser, auch die Chemietoilette kann nicht entsorgt werden.

Koordinaten:
N 55.39962°
E 08.63783°





Wir hoffen, dass euch unsere Bilder gefallen!


lg. Gitti und Gerhard Nicht


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#3 RE: Abenteuer Island - LIVE von Roadrunnerhardi von lilo 09.07.2012 13:26

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Gerhard hat per Privatmail berichtet, dass die Beiden am 7. Juli abends in Hjerl Hede eingetroffen sind und dass es bald wieder Bilder gibt.
Liebe Gitti und lieber Gerhard, wir wünschen euch weiterhin eine schöne Reise und freuen uns auf ein Wiederlesen und auf deine nächsten kommentierten Fotos. Danke für deinen ersten interessanten Bericht! Hier gibt es nichts Neues, nur dass es heute erstmals nach der Hitzewelle bedeckt ist und regnet.

#4 RE: Abenteuer Island - LIVE von Roadrunnerhardi von roadrunnerhardi 10.07.2012 21:51

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Hallo Campingfreunde in Österreich!

Wie unsere Lilo schon angekündigt hat, sind wir am 07.07.2012 in "Hjerl Hede" eingetroffen. Man kann vor dem Freilichtmuseum auf dem großen Parkplatz kostenlos übernachten.
Versorgungs- und Entsorgungsmöglichkeiten gibt es keine. Der Platz ist sicher bzw. sehr ruhig.
Koordinaten:
N 56.48404°
E 08.86862°

Foto vom Standplatz.





Das Museumsdorf "Hjerl Hede wird im Sommer täglich zu neuem Leben erweckt. Jeden Tag bevölkern hunderte Freiwillige das alte Dorf, damit die Museumsbesucher Geschichte sehen, hören, fühlen, riechen und schmecken können. Hjerl Hede wurde 1930 gegründet.

Unser erster Weg führte uns in die Bäckerei.











Wenn man will, kann man auch im alten "Krämerladen" Dinge kaufen, die es heute kaum mehr gibt.





Mit den Wikingern haben wir uns ja schon beschäftigt, hier im Museum gibt es eine Kirche aus dem 12. Jahrhundert, das Taufbecken ist hundert Jahre älter.









Nach der alten Kirchen sehen wir den ehemaligen Pfarrhof, der auch heute noch bewirtschaftet wird. Jetzt kann ich mir vorstellen, warum die Pfarrer immer so "kugelrund" sind.

















Das häßlichste Tier auf der Erde ist der Truthahn. Jedesmal wenn er mich sah, hat er sich aufgeblasen wie ein Lufballon.
So etwas gehört sofort in den Kochtopf.





Es gibt hier auch eine alte Mühle. Die Zahnräder wurde "händisch" angefertigt. Die "Übersetzungen" muss man erst einmal ausrechnen.





Auch die alte Schmiede ist heute noch im Betrieb. Hier werden Kleinigkeiten für die Touristen angefertigt.





Außerdem gibt es hier noch einen Seiler, einen Wagner, einen Drechsler und eine Bürstenbinderin, lauter Berufe, die es heute nicht mehr gibt.











Ein "Hammer" ist das kleine Sägewerk. Das Gatter wird von einer englischen Dampfmaschine angetrieben.







Zum Schluß möchte ich euch noch die Schule zeigen. Das Schulhaus und die Einrichtung sind aus dem Jahre 1823.
Die Kinder gehen in den Ferien "freiwillig" in die Schule.





Man kann auch noch beim Torfstechen zuschauen, es gibt eine kleine Schmalspurbahn, alles aufzuzählen würde zu lange dauern.
Für die Besichtigung muss man einen Tag einplanen. Damit ich nicht vergessen, der Eintritt kostet pro Persone € 18.--,
Ermäßigungen gibt es keine.



Am Nachmittag des 8.07.2012 haben wir Hjerl Hede verlassen. Wir sind über die Straße 11 Richtung Norden gefahren, wo wir am
Oddesund Nord bei der dortigen Brücke einen Stellplatz gefunden haben. Dieser Platz ist sicher und in der Nacht sehr ruhig. Meist sind auch
noch andere Camper vor Ort. Entsorgungsmöglichkeit gibt es keine.

Koordinaten:
N 56.57835°
E 08.55332°

Bild vom Übernachtungsstandort.



Wie immer hoffen wir, dass euch unsere Bilder gefallen haben.

lg. Gitti und Gerhard

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#5 RE: Abenteuer Island - LIVE von Roadrunnerhardi von roadrunnerhardi 11.07.2012 21:02

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Hallo Campingfreunde!

Wir möchten uns vorerst einmal für euer Interesse an unserer Tour bedanken.
Wenn man gelobt wird tut das gut und motiviert uns.
Morgen werden wir wieder Bilder einstellen.

Heute waren wir in der "Eagle World" welche sich in der Nähe von Tuen/Dänemark befindet.
Wir haben wieder einige gute Bilder machen können. In einigen Tagen werden wir sie einstellen.

Ein Bild möchte ich euch heute schon zeigen. Für die Fotografen unter euch:
"Adler im Flug", aufgenommen mit Cannon 60D, Objetiv 400, freihändig mitgezogen.




lg. Gerhard Nicht

#6 RE: Abenteuer Island - LIVE von Roadrunnerhardi von roadrunnerhardi 12.07.2012 17:39

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Hallo Campingfreunde!

Am 09.07.2012 fuhren wir von unserem schon beschriebenen Standort an der Oddesund Nord Brücke über die Straße 11 an der Westküste Richtung Norden. Es gibt hier entlang der Küste 13 Megalith Ganggräber (Steinzeitgräber), die alle an die 5000 Jahre alt sind.



Während 12 davon "geschlossen" sind, kann man eines davon auch "innen" besichtigen. Ich beschäftige mich schon lange mit "Steinzeitgräbern" und wir waren aus diesem Grunde auch schon in Carnac/Frankreich. "Lundehöj", so heißt das "offene" Grab, wurde 1837 entdeckt. Es liegt auf dem Höhenzug bei Heltborg in der Nähe von Hurup/Dänemark.

Hier die Koordinaten:
N 56.77031°
E 08.46136°

Man kann sein Womo bei einem Bauernhof abstellen, wirft 15 Kronen in eine Art Sparbüchse, nimmt sich die angebotenen Kerzen samt Zünder und geht dann in rund 5 Minuten den Berg hinauf.





Der Eingang ist nur einen Meter hoch, da muss man aber hinein, was bei einer gewissen "Leibesfülle" nicht immer ganz einfach ist. Ich bin auf jeden Fall gleich einmal mit meiner "Birne" gegen einen Granitstein gestoßen, wobei ich sagen muss, dass dieser nicht nachgegeben hat. "Konfuzius" hat einmal gesagt, dass leichte Schläge auf den Hinterkopf das Denkvermögen erhöhen. Bei mir war es leider weiter oben.



Leute, die eine Klaustrophobie haben, brauchen da nicht hineinkriechen. Es könnte aber sein, dass wer "probeliegen" möchte, dafür ist dieses Grab gut geeignet. Beim Besuch dieses Grabes wurde mir wieder einmal bewusst, dass wir einfach gar nichts wissen.
Warum bauten Steinzeitmenschen, die mit Steinbeilen herumliefen, solche monumentale Gräber? Wer gab ihnen vor 5000 Jahren das Wissen, dass sie diese Gräber "astronomisch" ausrichten konnten? Wie transportierten sie die tonnenschweren Steine, die vor Ort nicht vorhanden waren? Wie konnten sie die etwa 30 Tonnen schweren "Decksteine" in die Höhe heben?????????????????





Einige Kilometer beim Ort "Koldby" zweigt man zur Hördum Kirche (1537) ab. Hier, so wurde uns gesagt, liegt ein "heidnischer Stein". Dort angekommen, stellte sich dieser als "Runenstein" der Wikinger heraus. Bei der Kirche kann man auch übernachten, Platz ist genug vorhanden. Sie liegt etwas außerhalb des Ortes, der Stellplatz ist sicher bzw. ruhig. Entsorgungsmöglichkeiten gibt es keine.

Koordinaten:
N 56.84429°
E 08.51279°







Stellplatz bei der Kirche.



Wir sind dann noch an diesem Tag über die Straße 181 bis Hanstholm weiter gefahren, da kommen wir wieder zu einem ganz anderen Thema, nämlich dem 2.Weltkrieg.



lg. Gitti und Gerhard Nicht


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#7 RE: Abenteuer Island - LIVE von Roadrunnerhardi von roadrunnerhardi 14.07.2012 21:17

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Hallo Campingfreunde!

Am 09.07.2012 sind wir nach der Besichtigung des Ganggrabes nach Hanstholm weitergefahren. Uns hat es deshalb hier hergezogen, weil wir 2009 mit der "Norröna" von hier nach Island gefahren sind. Da werden alte Erinnerungen wieder wach.



Leider hat Hanstholm schon bessere Zeiten gesehen. Mit dem Abwandern der "Smyril Lines" nach Hirtshals ist der Hafen verwaist.
Es gibt hier am Rande des Ortes das sogenannte "Atlantik Wall Museum", welches ich euch kurz zeigen möchte. Von der Normandie bis hinauf in den hohen Norden, sieht man auch heute noch die Bunkerstellungen der Deutschen.







Damit man den Wahnsinn des 2.Weltkrieges so richtig begreifen kann, möchte ich euch eine der größten Kanonen dieser Zeit zeigen. Es ist ein Schiffsgeschütz Typ 38 cm mit der Nr. 89, welche 1943 bei Krupp in Essen gebaut wurde. Ursprünglich war diese Kanone für die berühmte "Tirpiz" bestimmt, im Zuge des Kriegsverlaufes wurde sie jedoch nicht eingebaut. So hat man diese 19 Meter lange Kanone in einem Rundlaufturm montiert, dessen Laufschale noch heute erhalten ist.







Die Granate war so schwer, dass man einen Flaschenzug und einen eigenen Aufzug gebraucht hat. Über 150 kg Sprengstoff hat man benötigt, um die Granate aus dem Rohr zu bekommen.
Reichweite der Kanone an die 40 Kilometer und das war alles für den "Hugo", weil es hier nie Kampfhandlungen gegeben hat.







Nach diesen kurzen Ausflug nach Hanstholm sind wir über die Straße 11 bzw. 55, nach Hirtshals weitergefahren. Wir haben hier auf dem hinteren Parkplatz des "Oceanarium",
ich würde "Aquarium" sagen, einen sehr guten Standplatz gefunden.
Hier kann man kostenlos übernachten, der Platz ist ruhig und sicher und von hier aus ist man auch in einigen Minuten im Zentrum der Stadt. Entsorgungsmöglichkeit
gibt es keine. Man kann ab 09.00 Uhr die Toilette des Aquariums benützen.

Hier die Koordinaten samt Foto:

N 57.58562°
E 09.97818°



Das "Oceanarium" haben wir natürlich auch besucht. Die Kosten pro Person belaufen sich auf € 22.--, Ermäßgungen gibt es keine.
Die Anlage wurde nach einem Brand 2005 neu errichtet. Der Aufbau geht über ein "normales" Aquarium hinaus. Hier sollen vorwiegend die Kinder über die Nordsee etwas lernen. Es werden hier auch nur Nordseefische gezeigt.

















Einer der ungewöhnlichsten Fische ist der "Mondfisch". Sein Gewicht schwankt zwischen 250 und 3000 kg. Er lebt in einer Tiefe von etwa 30 bis 500 Meter.





Weiters ungewöhnlich ist der "Knurrhahn", dessen Brustflossen noch als Beine ausgebildet sind, mit denen er sehr "flott" über den Grund "spaziert".





Zum Schluß noch die Quallen, die ich immer wieder sehr gerne fotografiere.





So das war es wieder einmal, morgen geht es weiter!


lg. Gitti und Gerhard Nicht

#8 RE: Abenteuer Island - LIVE von Roadrunnerhardi von roadrunnerhardi 15.07.2012 09:16

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Hallo Campingfreunde!

Wir wünschen euch einen schönen guten Morgen aus Hirtshals. In der Nacht ist ein Sturm über die Stadt gezogen. Heute Morgen strahlender Sonnenschein (+16 Grad) und keine
Wolke mehr am Himmel. Das ist halt so, je weiter man in den Norden zieht, desto verrückter wird das Wetter.
Gestern hat die Norröna, von Island kommend, um 12.00 im Hafen angelegt. Um 16.00 ist sie wieder losgefahren, Ziel sind die Färöer Inseln. Am Dienstag um 06.00 Uhr kommt sie wieder zurück
und dann werden wir zusteigen. Hoffentlich haben wir eine ruhige Überfahrt. Es kann nämlich ganz anders gehen, siehe Video!

http://www.youtube.com/watch?v=rbueFXCsyD0&feature=related



Wir wünschen euch noch einen schönen Sonntag!

lg. Gitti und Gerhard Nicht

#9 RE: Abenteuer Island - LIVE von Roadrunnerhardi von roadrunnerhardi 15.07.2012 21:10

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Hallo Campingfreunde!

Wenn man so wie wir tagelang auf die Fähre warten muss, sollte man sich was einfallen lassen. Nur im Fahrzeug sitzen oder durch Hirtshals zu spazieren, bringt es auch nicht.
So sind wir am 11.07.2012 über die Straße 597 bzw.40 zum nördlichsten Punkt Dänemarks, nach Skagen gefahren. Hier treffen die Ost- und die Nordsee aufeinander.
Wir haben hier auch übernachtet, natürlich nicht am geschotterten, offiziellen Stellplatz, sondern am Nordstrand, direkt am Meer. Da es hier starke Strömungen gibt, sollte man
nicht zu weit hinaus schwimmen, sonst ist man ohne es zu wollen, gleich einmal in Norwegen.





Der Stellplatz ist sicher, ruhig und kostenlos. Entsorgungsmöglichkeiten hat man keine. Gleich daneben ist eine Radarstation der Küstenwache.

Koordinaten:

N 57.75016°
E 10.60398°



Am 13.07.2012 sind wir nach Aalborg gefahren. Hier gibt es einen kleinen Zoo, den wir uns unbedingt ansehen wollten.
Die Eintritte sind in Dänemark nicht immer billig. die Kosten für den Zoo betrugen pro Person, € 20.--, da ist der "Seniorenrabatt" schon abgerechnet.







Gleich neben dem Eingang waren die "Erdmännchen" zu Hause. Ohne einen "Aufpasser" geht es da natürlich nicht. Einmal "Husten" und der kleine Kerl machte eine Rolle
rückwärts und verschwand in einem der vielen Löcher. Einige Minuten später stand er schon wieder am höchsten Punkt des Geheges.



Danach kamen die Hyänen. Ich wußte nicht, dass diese Tiere größer als unsere Hunden sind.



Recht eigenwillig die Eisbären. Da war einer dabei der hat den Besuchern stundenlang sein "Hinterteil" gezeigt. Hat er nicht absichtlich gemacht, dass hat er sich von seiner Mutter
"abgeschaut", die ist auch immer nur herumgelegen!







Ja wen haben wir dann noch, die Nasenbären, die den ganzen Tag herumgraben und natürlich die Giraffen, die beim Gehen immer "einschlafen".





"Krokofanten" haben sie hier natürlich auch. Ehrlich, habt ihr schon einmal einem Krokodil in die Augen geblickt? Bei mir ist das möglich!





Wie wär es mit einer kleinen Python, die schläft auch, ist ein ruhiger Zoo.



Im letzten Teil des Tierparkes sind die Orang-Utans untergebracht. Bei einer "Mama" ist im Kopf eine Schraube locker. Die liegt den ganzen Tag unter
einer Haube.



Ihre dreijährige Tochter würde gerne spielen, doch ihre Mutter ist ein "Faultier".



Ein Mittel gibt es damit sie sich zeigt, die Zuschauer müssen in die Hände "klatschen". Blödes Tier!




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Ein Pflichttermin ist auch der Besuch des "Örnenes Nationalparks - Eagle World. Dieser befindet sich in Tuen, Skagensvej 107, das ist östlich von Hirtshals.

www.eagleworld.dk



Es gibt zur Hochsaison täglich zwei Vorstellungen, welche um 10.00 Uhr und um 17.00 stattfinden. Eintrittskosten Seniorenpreis € 15.00

Man sieht die Vorführung von einer Art Arena aus, es darf dabei niemand aufstehen oder herumgehen.



Vorstellung der Vögel - Im Bild Wanderfalke



Der Jagdfalke ist wesentlich größer und die Jagd selbst kann auch vom Pferd aus erfolgen.



Dem Jagdfalken wird die Haube abgenommen und der Vogel wird vom Reiter in die Höhe geschleudert. Der Falke fliegt einige Runden und wird
mit Futter wieder zurück gelockt. Der Reiter reitet in die Arena und der Jagdfalke landet wieder am Handschuh.







Vorstellung des Nordseeadlers.





Zum Schluss wird der Riesenseeadler vorgestellt.





Adler in den verschiedenen Flugphasen.
Für die Fotografen unter euch. An der Kamera "High speed" Einstellung, 6 Bilder in der Sekunde. Die Vögel fliegen mit einer Geschwindigkeit von über 100 km/h, also mitziehen der Kamera.
Die Entfernung zum Objekt ist immer über 100 Meter, also "Tele" so groß als möglich. Ich habe in den 45 Minuten 728 Bilder geschossen.
















So das war es wieder einmal. Wir hoffen, dass euch die Bilder gefallen werden.


lg. Gitti und Gerhard Nicht

#10 RE: Abenteuer Island - LIVE von Roadrunnerhardi von roadrunnerhardi 16.07.2012 15:29

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Hallo Campingfreunde!

Wir haben uns hier im Hafen von Hirtshals ein wenig umgesehen. Man kann von hier aus nicht nur nach Island fahren. Es gibt auch sehr "schnelle" Autofähren, die nach Kristiansand, Oslo, Larvic und Moos fahren.
Wir sind schon mit den verschiedensten Fähren gefahren, aber solche "Ungetüme" habe ich noch nie gesehen.

Expressfähre nach Oslo.



Besonders "cool" ist der Katamaran nach Kristiansand. Den kleineren Booten braucht der nicht ausweichen, die nimmt er "mittig". Ein bisserl Kopfweh wird man schon haben, wenn man von
diesem "Gerät" überholt wird!







Zur Zeit sitzen wir im Hafen und die Norröna kummt nit, kummt nit, kummt nit.................................................



lg. Gitti und Gerhard Nicht

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